Allgefahrendeckung

03.08.2017

Allgefahrendeckung – umfassenster Schutz für Hausrat und Haus

Die Standard-Versicherungen beinhalten Bausteine.
Da gibt es Feuer, Leitungswasser, Sturm/Hagel, Glas und Elementar.
In den Bedingungen wird dann definiert, was genau ein Feuer oder Brand ist. Was in dieser Definition nicht drin steht, ist nicht versichert.

Die Allgefahrendeckung geht einen anderen Weg.
Hier steht an erster Stelle die Aussage „Das Objekt ist gegen Beschädigungen oder Verlust jeder Art versichert“.
Verständlichwerweise werden auch hier besonders risikoreiche Punkte ausgeschlossen. Die Liste ist aber überschaubar.
Die Bausteine Glas und Elementar stehen optional zur Verfügung.

Wo liegt der Vorteil?
Praxisfall:

Eine Silvesterrakte fällt auf das Dach eines Wohnhauses und schlägt dabei ein Loch in eine Lichtkuppel. Das fällt aber niemandem auf.
In den nächsten Tagen schneit es. Als der Schnee schmilzt dringt Wasser durch das Loch ins Gebäude ein und sammelt sich auf der Zwischendecke.
Als es dann noch regnet bricht die Decke durch und das Zimmer steht unter Wasser.
Dummerweise war der Kunde auch noch im Urlaub, so dass alles bis zum Parkettboden durchnässt war.

Gebäude- und Hausratversicherung (in der üblichen Versicherungsform) haben zu Recht nicht gezahlt.
Es handelte sich definitiv nicht um Leitungswasser, Elementar greift auch nicht.
Also: eigentlich komplett versichert aber trotzdem keine Leistung.

In der Allgefahrendeckung gibt es keine Prüfung, ob es sich um eine versicherte Schadensursache handelt, denn definierte Ursachen wie „Leitungswasser“ gibt es nicht.  Es wird nur geprüft, ob für diesen speziellen Fall ein Ausschluss vorliegt.
Der beschriebene Schaden wäre reguliert worden.
Was in diesem Fall insgesamt knapp 20.000Euro ausgemacht hätte.

Auf Seiten der Leistung ist die Allgefahrendeckung auf jeden Fall zu empfehlen.
Aber selbstverständlich hat ein solcher umfassender Schutz auch seinen Preis.

Kann die Absicherung über meinen Konzeptanbieter erfolgen, ist der verbesserte Versicherungsschutz häufig ohne nennenswerte Mehrkosten zum Standardschutz zu bekommen.
Hier spielt z.B. bei Wohngebäude das Alter eine Rolle.

Geht der Konzeptanbieter nicht, so kann die Allgefahrendeckung bei ein paar wenigen Anbieter als eigener Bausteine dazugekauft werden.

Praxisbeispiel zum Beitrag:

Einfamilienhaus in 67706, 160qm, Baujahr 1981

Bisheriger (namhafter) Anbieter
Feuer, Leitungswasser, Sturm/Hagel
Jahresbeitrag 468,86€

Konzeptanbieter
Allgefahrendeckung
Jahresbeitrag 449,22€

KM-allsafe-domo-WGB-Sonderdruck-Rating-A4_01-2016

Anfragen an mb@consulting-barth.de

Facebook
Durch die Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Einzelheiten zur Nutzung von Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.